New York setzt Sonderermittlerin nach Vorwürfen an Cornell ein
Gouverneurin Kathy Hochul hat Generalstaatsanwältin Letitia James mit den Ermittlungen zu Vorwürfen gegen Mitglieder der Studentenverbindung Chi Phi beauftragt.
Eine ehemalige Cornell-Studentin wirft sieben Männern vor, sie 2024 in einem Verbindungshaus mit Alkohol und Drogen gefügig gemacht und sexuell missbraucht zu haben. Die Vorwürfe führten zunächst nicht zu einem strafrechtlichen Verfahren.
Der zuständige Bezirksstaatsanwalt erklärte, ihm habe keine Aussage vorgelegen, die eine Straftat beschrieben habe. Hochul begründete die neue Untersuchung mit „ernsthaften Fragen“ zum Vorgehen der lokalen Behörden und einem erschütterten Vertrauen in die Staatsanwaltschaft.
Die Beschuldigten weisen die Vorwürfe teilweise oder vollständig zurück. Vier ließen erklären, der sexuelle Kontakt sei einvernehmlich gewesen. Die Cornell-Gruppe von Chi Phi wurde 2024 aufgelöst; außerdem verhängte die Universität Exmatrikulationen und Suspendierungen, ohne deren Zuordnung öffentlich zu machen.
Rubrik: Welt
Weitere Artikel
- Kritik an geplanter öffentlicher Hinrichtung in den USA
- USA verhängen neue Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof
- Ermittler: Flydubai-Co-Pilot plante Anschlag auf Flughafen
- Schröders Putin-Besuch löst heftige Kritik aus
- Umsatz asiatischer Onlineplattformen in Deutschland sinkt deutlich
- USA planen öffentliche Hinrichtung per Livestream