Rechnungshof warnt vor steigender Belastung durch Renten
Der Bundesrechnungshof erwartet deutlich höhere Ausgaben des Bundes für die Rentenversicherung. Nach heutiger Gesetzeslage könnten 2040 rund 37 Prozent der Steuereinnahmen an die Rentenkasse fließen.
Derzeit liegt dieser Anteil bei etwa 29 Prozent. Mit dem geplanten Rentenreformpaket könnte der Finanzbedarf laut Rechnungshof bis 2040 sogar auf fast 46 Prozent der Steuereinnahmen steigen.
Ein Kostenrisiko sieht der Rechnungshof in der geplanten dauerhaften Rentenniveaugarantie für Neurentner. Sie soll langfristig durch eine neue Kapitalrente finanziert werden. Verzögert sich deren Einführung oder fällt ihre Rendite niedrig aus, müsste nach Einschätzung des Rechnungshofs erneut der Bundeshaushalt einspringen.
Außerdem beziffert der Bericht die Folgekosten des Ende 2025 beschlossenen ersten Rentenpakets bis 2040 auf insgesamt 210 Milliarden Euro.
Rubrik: Welt
Weitere Artikel
- Kritik an geplanter öffentlicher Hinrichtung in den USA
- USA verhängen neue Sanktionen gegen den Internationalen Strafgerichtshof
- Ermittler: Flydubai-Co-Pilot plante Anschlag auf Flughafen
- Schröders Putin-Besuch löst heftige Kritik aus
- Umsatz asiatischer Onlineplattformen in Deutschland sinkt deutlich
- USA planen öffentliche Hinrichtung per Livestream